Die Hauptstadt der oberlausitzer Sorben mit mediävaler und barocker Altstadt, Burg und gotischem Dom wird durch ihr Stadtbild und die romantische Lage oft mit Rothenburg ob der Tauber verglichen. Sorben, die sprachliche Minderheit slawischen Ursprungs, leben in der Ober- und Niederlausitz. Neben ihrer Sprache und Kultur haben sie eine amtlich anerkannte Hymne und Flagge als Ausdruck ihrer Identität.
Durch das Zentrum historischer Bauten aus Renaissance und Gotik sowie klassizistischen und barocken Straßenzügen wird die Grenzstadt Görlitz eine architektonische Perle genannt. Eingebettet in eine reizvolle Hügellandschaft ist diese Stadt eine Reise in die lebendige Vergangenheit unverfälschter Jahrhunderte.
Als romanische Basilika geschaffen, erlebte die Kirche nach dem Stadtbrand 1484 eine bedeutende Wiederauferstehung und wurde zu einer der bekanntesten spätgotischen Hallenkirchen im sächsischen Raum. Die im manieristischen Stil erbaute Begräbniskapelle, die Goldene Pforte sowie die Tulpenkanzel von Hans Witten und die große Silbermannorgel zählen zum europäischen Kulturgut.
Zu Regierungszeiten Meißens über Thüringen und Sachsen gaben Albrecht und Ernst von Wettin den Bau der Burg in Auftrag. Aufgrund des Errichtungsjahres 1471 gilt die Albrechtsburg als das erste deutsche Schloss im spätgotischen Stil. Von 1710 bis 1881 war in der Albrechtsburg die Porzellan-Manufaktur untergebracht.
Jahrhundertelang war der Dom zu Meißen der bedeutendste Kirchenbau Mitteldeutschlands und das kulturelle und politische Zentrum Sachsens. Die eindrucksvolle Silhouette der Domtürme überragt Meißen und prägt die Hänge des Elbtals.
Diesbar-Seußlitz ist der nördlichste Ort des sächsischen Weinanbaus. Das Barockschloss mit seinem romantischen Schlosspark im französisch-englischen Stil, einem barocken Gartenhaus und dem alten Weinberghaus bettet sich direkt in die sächsischen Weinberge.
In einer malerischen Teichlandschaft liegt das schönste und eindrucksvollste Wasserschloss Europas. Das auf eine Granitkuppe erbaute Schloss diente den sächsischen Kurfürsten und Königen als Jagdresidenz.
Die Müglitztalbahn wurde bis heute viermal eröffnet; zweimal als Normalspurbahn und zweimal als Schmalspurbahn. Die Bahn fährt von Heidenau zum Kurort Altenberg (Erzgebirge), vorbei an den Schlössern Kuckuckstein, Lauenstein, Weesenstein und der Uhrenstadt Glashütte, und verbindet somit das Elbtal mit dem Osterzgebirge.
Auf einem 364 Meter hohen Felsmassiv erhebt sich das Schloss Kuckuckstein. Das in Familienbesitz befindliche Schloss wurde bis heute mehrfach um- und ausgebaut. Besonders sehenswert sind der romantische Hof, das Gerichts-, Jagd- und das Napoleonzimmer, sowie die Freimaurerloge und die mittelalterliche Malerei.
Hoch über dem Lauf der Müglitz, auf einem malerischen Felssporn, thront das Schloss Lauenstein. Das Falknerschloss mit seinem besonders sehenswerten Vogelsaal, den filigranen Wandmalereien, dem mittelalterlichen Gewölbe und Gefängnis sorgt für angenehmen Nervenkitzel.
Erhaben thront Schloss Weesenstein auf einer Felskuppe über dem Müglitztal. Die ausgebaute Residenz diente zunächst zur Sicherung der böhmisch-meißnerischen Handelsstraße. Besonderes sehenswert sind die chinesischen Leder- und Bildtapeten, die Rokoko-Wandmalereien und -Möbel, die Schlosskapelle, die Stuckaturen sowie der barocke, Französische Garten.
Kurfürst August der Starke ließ hier ein grandioses Gartenkunstwerk mit Skulpturen, Wasserspielen und barocken Grundformen erbauen, die größtenteils bis heute original erhalten sind.
Nahezu unbeschadet überlebte die Burg die Kriege. Einige alte Bauteile sind bis heute im Schloss erkennbar. Auf tausend Quadratmetern Glashausfläche können Sie eine beeindruckende botanische Sammlung verschiedener Pflanzen besichtigen. Diese Pflanzen werden wissenschaftlich getestet und Gärtnereien als Mutterpflanzen zur Verfügung gestellt.
Wenn man die Dresdner Heide durchquert, stößt man direkt auf die Bierstadt Radeberg. Nicht nur bei eingefleischten Biertrinkern weltberühmt, bekommt man dort einen Einblick in das Brauhandwerk.
Karl-May-Geschichten gehören bis heute zu den meist gelesenen Abenteuergeschichten auf der Welt. Viele wurden verfilmt, als Bühnenstücke aufgeführt, zu Hörspielen vertont oder auch als Comic umgesetzt. In der Villa „Shatterhand“, welches Mays Wohn- und Sterbehaus war, wird über seine Kultstätten und den indianischen Ursprung berichtet.
März - Oktober Di. – So. 09:00 - 18:00 Uhr
November - Februar Di. – So. 10:00 - 16:00 Uhr
Lößnitzgrundbahn
Die älteste Schmalspurbahn Deutschlands trägt, durch ihre kurvenreiche Streckenführung und damit verbundene Schaukelbewegung, im Volksmund den Namen „Lößnitzdackel“. Die Strecke führt von Dresden nach Radebeul über 17 Brücken mit einem Zwischenhalt in Moritzburg.
Die durch Markgraf Wilhelm I. von Meißen (1343 -1407) gegründete und entwickelte Weingutanlage wurde rasch zum Zentrum der Bewirtschaftung und Verwaltung der sächsisch-kürfürstlichen Weinberge. Noch heute pflegt das Museum die Kultur des Weinanbaus. Hier können Sie einen Gang durch die sächsischen Weinberge unternehmen und eine anschließend die Elbtalweine verkosten.
Graf von Wackerbarth (1662 – 1734) ließ sich dieses Schloss mit dessen Park als Alterssitz errichten. Der Park mit seinem reizvollen achteckigem Belvedère verführt den Besucher noch heute in die Zeit des Barock zurück. Das Erlebnisweingut dient als Zentrum für Weinanbau und Sektherstellung und bietet seinen Gästen täglich Genusstouren.
Wie lebten die Menschen in der DDR? Diese Frage wird Ihnen hier beantwortet und führt Sie in die Vergangenheit. Das ganz normale Alltagsleben wird hier dargestellt, fernab von Diskussionen über „Ostalgie“ oder „Diktatur“. Einkaufen, Freizeit, Kinder, Mobilität, Mode, Urlaub und Wohnen sind Mittelpunkt der Ausstellung. Die größte Dauerausstellung zum Leben in der DDR beherbergt in einem sozialistischen Industriebau, desen Architektur vollständig erhalten blieb.
Die schönste Landbarockanlage Sachsens bewahrt sich den Charme einer ländlichen Idylle. Angeregt durch den damaligen weltoffenen Handel, besticht die Ausstattung durch einen sächsisch-chinoisen Stil.
Das einmalige Landschaftschutzgebiet mit seinen markanten Felsformationen liegt südlich von Dresden und erstreckt sich bis nach Böhmen. Am bekanntesten ist die „Bastei“, von der man beste Aussicht auf die umliegenden Tafelberge und das darunter liegende Elbtal hat. Um das Elbsandsteingebirge zu besichtigen, bietet sich eine Wanderung oder eine Dampfschifffahrt an.
Auf einem Sandsteinplateau am Ufer der Elbe thront die größte Festung Deutschlands. Die Festung Königstein. Ist ein einzigartiges Zeugnis der Festungsbaukunst. Durch drei Zugbrücken gelangt man auf das Felsmassiv, welches früher zu militärischen Zwecken, als Zufluchtsort der sächsischen Landesherren, Gefängnis oder Aufbewahrungsort von Kunstschätzen diente. Bei einem Rundgang entlang der Festungsmauer hat man einen Rundblick über große Teile der Sächsischen Schweiz. Zudem erwarten Sie thematische Ausstellungen, urige Gastronomie, zahlreiche Veranstaltungen und ein Restaurant in den Kasematten der Festung.
Das Naturdenkmal auf dem Basaltfelsen von Stolpen bietet einen geheimnisvollen Ausflug durch die Zeit des Mittelalters. Die Nebenresidenz der sächsischen Kurfürsten und meißnerischen Bischöfe diente lange als Verließ für Gräfin Cosel (1680 – 1765), die berühmte Mätresse August des Starken (1670 – 1733). Heute findet man in der Burgkapelle ihr Grab.
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